Entwurf ansehenEntwurf herunterladenHerunterladen (live)

Wohnhausanlage „Im Terrassengarten“Meischlgasse 2A und 2B, 1230 Wien  

KWI Logo

Das Bauvorhaben umfasst 285 Wohnungen mit über 18.500 m2 WNFL, 20 Lokale mit über 4000 m2 und 8 Heimplätze mit über 300 m2.

Das Objekt besteht aus zwei Baukörpern den Bauteilen 2A und 1B, die über eine gemeinsame Tiefgarage miteinander verbunden sind.

Im Erdgeschoss befinden sich neben den kleineren Lokalen ein Lebensmittelgroßmarkt und einen Drogeriemarkt.

Projektstart mit Bautregerwettbewerb

Wesentlich in der Umsetzung war bereits die Mitwirkung im Bauträgerwettbewerb. Für das gesamten Entwicklungsgebiet in der Meischlgasse in 23. Wiener Bezirk mit 9 verschiedenen Bauplätzen, war es die Zielsetzung  

eine versorgungsmäßig wärmetechnisch unabhängige Lösung zu entwickeln.

Im interdisziplinär zusammen-gesetzten Team der BWSG wurde eine Wettbewerbsbeitrag entwickelt. Neben Architektur und Tragwerksplanung, waren Landschaftsplanung, Bauphysik, Brandschutz- und Mobilitäts-planung sowie zahlreiche anderen Beratungsfelder gemeinsam mit der TGA-Planung bereits im Wettbewerb eingebunden.

Auftraggeber
BSWG Gemeinnützige Bau- Wohn- und Siedlungsgenossenschaft reg. Gen.m.b.H.
Leistungen:

Fachplaner TGA
Fachbauaufsicht TGA

Spezielle Projektanforderungen

Teilnahme an Bauträgerwettbewerb
3D CAD Planung in Wettbewerb und dann weiterführend in der gesamten Planungsphase 
Abwicklung über GU
Holz- Hybridbau, mit Vollholz ab den 2. Obergeschoss

Leistungszeitraum

11/2021 - 04/2028

Kosten

Bauwerkskostenca. 38 Mio. EUR


Wohnhausanlage „Im Terrassengarten“Meischlgasse 2A und 2B, 1230 Wien  

KWI Logo

Eckpunkte aus dem Wett-bewerb

  • Verwendung der Niederschlagwässer für Bewässerung der Außenanlagen und Dachgärten
  • PV Anlage in einer objektübergreifenden Nutzung als Energiegemeinschaft
  • Sprinklerschutz bedingt durch Holzbau
  • Cool Spot auf allgemeiner Dachfläche mit Verdunstungskühlung
  • Wärme.- und Kälte- Versorgung durch baufeldübergreifendes Erdsondenfeld

Umsetzung der Wettbewerbsergebnisse im realen Gebäude

Nach Beauftragung der Leistungen galt es die Ergebnisse des Wett-bewerbes in die tatsächliche Planung des Gebäudes umzu-setzen und dabei die wirtschaft-lichen Rahmenbedingungen einzu-halten. In laufenden Abstimmungen im Planungsteam unter aktiver Einbindung des Auftraggebers wurden die Eckpunkte umgesetzt. Hier galt es Lösungen für die Versorgungen und Erschließung der Dachgärten auf den verschiedenen

Ebenen ebenso wie einen durch die Vollholzbauweise (ab dem 2. OG) erforderlichen vollflächigen Sprinkler-schutz samt den verdeckten Leitungs-führungen hierzu zu entwickeln

 

Wärme- und Kälteversorgung Baufeldübergreifend

Die Versorgung mit Wärme- und Kühlungs- Energie erfolgt baufeld-übergreifend mittels Erdsondenfeld. Hier sind über 800 Bohrsonden für die Energiegewinnung vorgesehen.

Zum Lastausgleich werden die einzelnen unter den einzelnen Gebäuden situierten Bohrfelder mittels Ausgleichs („Analgie-“) Leitung miteinander verbunden. Die einzelnen Objekte werden über gesonderte Energiezentralen, in denen das Wärmepotential aus den Sondenfeldern umgesetzt wird, jeweils separat versorgt. Zur Regeneration der Erdsondenfelder sind Solarflächern und Luftwärmetauscher auf den verschiedenen Baukörpern situiert.