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Badearena Mirador Stadt Krems Neubau

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Außenansicht

Kurzüberblick zum Projekt

Die Stadt Krems hat die ARGE ÖBA Krems Badearena Neu-Retter-KWI mit der örtlichen Bauaufsicht des Projekts Badarena Mirador im Nahbereich der bestehenden Badarena, sowie der Sporthalle beauftragt. Die Halle wird für rund 177.000 Besuchern pro Jahr und zuzüglich ca. 50.000 Jahresgästen im Freibad und 40.000 Nutzern im Zuge des Schul- und Vereinssports ausgelegt.

Der Gebäudekomplex besteht aus drei oberirdischen Geschoßen sowie einem Untergeschoß. Das partiell errichtete Kellergeschoß dient zur Unterbringung von Technikflächen für die Bädertechnik, sowie Kollektorflächen zur Verteilung. Im Erdgeschoß befinden sich der Eingangs- und Garderobenbereich, der Sanitär und Duschbereich, der Badebereich mit Sportschwimmbecken, das Lehrschwimm- und Kursbecken, der Rutschenauslauf, Technikflächen, Personal und Lagerbereiche, Bürobereiche sowie im Außenbereich die Freibecken. 

Im 1. Obergeschoß befinden sich das Freizeitbecken mit Liegebereich sowie Ganzjahresbereich (im Außenbereich), sowie der Gastronomie- und Küchenbereich. Das 2. Obergeschoß beinhaltet den Saunabereich mit Aufenthaltsbereich, das Outdoorbecken mit Terrasse, sowie den Saunagarten. Die vertikale Erschließung geschieht durch mehrere Stiegenhäuser und Personenaufzüge. Die vorliegende Beschreibung erfasst die zur Nutzung und den Betrieb des Objektes erforderlichen haustechnischen Anlagen. Neben der bestehenden Badearena wurde ein neues modernes Hallenbad für ca. 600 Personen mit hohem Tageslichtanteil Ausblick über Donau, Krems-Stein und Weinberge in folgendem Umfang errichtet:

Nutzflächen Innen: ca. 5 850 m2

Außenflächen (Dächer, befestigte Flächen): ca. 4 100 m2

 

Auftraggeber
Magistrat der Stadt Krems, Stadtbetriebe (Sport und Freizeit)
Leistungen:

Pl

Leistungszeitraum

August 2024 bis August 2026

Nutzfläche

ca. 9950m²

Kosten

Bauwerk 31 Mio. €


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Objektaufteilung und Nutzungsbereiche

Eingangsbereich:

Lichtdurchflutete Eingangshalle

Kassen, Verwaltungsbereich, Besprech-ungsraum, Automatengastronomie Zen-trale Garderobe erschließt alle Funktionsbereiche.

 

Badehalle Sport:

25m wettkampftaugliches Edelstahl-Sportbecken mit 6 Wettkampf- und 8 Trainingsbahnen, Edelstahl Lehr-schwimm- und Kursbecken, Dampf-

kammer Tribüne auf der Längsseite im Süden

Badehalle Freizeit:

Edelstahl Ganzjahresbecken mit Innen- und Außenbecken

 

Restaurant:

Für Badegäste wurde ein internes Restaurant für ca. 70 Personen errichtet. Der Badegast kann hier seine Speisen per Easy-Order-Terminal vorab oder direkt an der Ausgabe bestellen und mit seinem Transponderarmband bezahlen. Das Restaurant „Wachaublick“ als USP am Donaudamm für externe Gäste ist als gutes bürgerliches à la carte Restaurant für ca. 90Personen geplant, wo Gäste Speisen aus einer Karte wählen können und von einem Servicepersonal bedient werden. Beide Restaurants haben 

Terrassen mit Blick auf die Donau und die Wachau. Die Küche ist aus vollwertige Küche mit Kühlräumen, Vorbereitung, Kalte und Warme Küche sowie Spülbereiche ausgestattet, etc.

 

Kinderland

Kinderbecken als Fliesenbecken mit Kinderrutsche, Spritzfigur und Wasserfall Freier Spielbereich Direkter Zugang zu kindergerechter Sanitär-anlage

 

Saunabistro

Dieses Buffet steht exklusiv den Saunagästen zur Verfügung. Hier können gehobene Snacks angeboten werden.

Saunabereich mit Ausblick in die Wachau

Exklusive Saunen, attraktiven Ruhezonen, Saunabar / Lounge uneinsehbarer, windgeschützter, ruhiger Dachgarten mit 2 Finn-Außensaunen Panoramapool mit Witterungs- und Sonnenschutz 

 

Rutschenanlagen:

Wellenrutsche im Freibadbereich

Röhrenrutsche mit mittlere Ge-schwindigkeit, Länge ca. 75m

gesicherter Zutrittsmöglichkeiten vom Freizeitbereich, Sportbereich und vom Freibereich, Sportbereich und vom Freibereich.


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Haustechnik

Die Wärme- und Klimakälteerzeugung für das Projekt erfolgt über ein kombiniertes System, das einen wesentlichen Anteil der Erzeugung auf geothermischer Nutzung aufbaut. Dabei wird die im Grundwasser gespeicherte Energie genutzt. Das System ist auf eine möglichst hohe Deckung des Jahresenergieverbrauchs an Heiz- und Kühlenergie mit geothermischer Energie aufgebaut. Des Weiteren gibt es einen Fernwärmeanschluss mit Umformer, mit dem die Hochtemperaturkreise, wie Warmwasserbereitungen und Torluft-schleier (Vorhalt) versorgt werden. Über diesen Anschluss wird in weiterer Folge die Bestandssporthalle wieder angeschlossen und es wird eine Reserve für einen späteren Anschluss der 3-fach-Turnhalle berücksichtigt. Die Abwärme der Becken wird seitens Bädertechnik zur Vorwärmung der erforderlichen Frischwassermengen für die Schwimm-bäder herangezogen. Zum Schutz des Grundwassers wird eine Systemtrennung mittels Plattenwärmetauscher zwischen Grundwasser und Systemkreis Wärme-pumpe vorgesehen. Die Gesamtanlage dient der Wärmeversorgung der statischen Heizflächen, der lüftungstechnischen Anlagen, der Warmwasserbereitung, sowie der Versorgung der Bädertechnik.

 

Bei den Lüftungsanlagen, welche die Bäderbereiche versorgen, wurden bei den Heizregistern in den Lüftungs-anlagen Reserveleistungen für die Wiederinbetriebnahme nach einer Betriebsunterbrechung berücksichtigt. Mit diesen Leistungen können die Anlagen im Umluftbetrieb die Hallen wieder auf Temperatur bringen, falls es zu einer ungeplanten Betriebs-unterbrechung kommt. Falls es zu einer Betriebsunterbrechung im Winter kommt, kann die Wiederinbetriebnahme nur gestaffelt und nicht in allen Bereich gleichzeitig erfolgen. Wärmepumpen-anlage für Heizen und Kühlen (Brunnenanlage),

Wärme- und Kälteerzeugung

Die gesamte Wärme- und Kälteenergie aus dem Grundwasser wird über die Wärmepumpenanlage mit umwelt-schonendem Kältemittel R1234ze in das Gebäudeheizsystem eingespeist. Dabei wird Grundwasser aus einem Saugbrunnen entnommen, diesem in den Wärmepumpen Wärme entzogen bzw. zugeführt und das abgekühlte bzw. erwärmte Wasser wieder in den Grundwasserkörper über einen Schluckbrunnen rückgespeist. Der Systemkreis Brunnenwasser wird durch einen Plattenwärmetauscher vom Systemkreis Wärmepumpe getrennt, sodass das Grundwasser nur thermisch verändert wird. Aufgrund von Ausfallssicherheiten und besserer Regelbarkeit werden zwei Wärme-pumpen vorgesehen, Die Leistungs-differenz auf die erforderliche Gesamt-heizleistung wird mittels Fernwärme bereitgestellt. Über diese erfolgt auch die Versorgung der Hochtemperatur-kreise wie Warmwasserbereitung und Torluftschleier (Vorhalt). Mehr als die Hälfte der Gesamtleistung der Badearena wird über die Wärme-pumpenanlagen mit einer Leistung von ca. 750kW abgedeckt, der andere Teil über Fernwärme.

Badewassertechnik

Es wurden insgesamt 5 Stück Badewasseraufbereitungsanlagen für die neu zu errichtenden Becken

im Hallenbad und die bestehenden Becken im Freibad errichtet. Die Aufbereitung des Badewassers erfolgt gemäß Bäderhygieneverordnung bzw. der ÖN M6216. Die Desinfektion des Badewassers erfolgt mittels Chlorgas aus einem gemeinsamen Chlorgas-raum mittels 500kg Chlorgasfassanlage.

Für die Versorgung der Badewasser-kreisläufe mit den im Betrieb erforderlichen Badewasserchemikalien (Flockungsmittel, Säure oder Lauge) wurde für den Hallen- und Freibadbereich ein gemeinsamer Chemikaliendosier- und Lagerraum für Säuren und Laugen errichtet. Als Füllwasser für sämtliche Becken wird wie bisher Brunnenwasser aus bestehender Förderanlage und Versorgungsinstallationen verwendet. Als Nachspeisewasser wird Trinkwasser aus dem Ortswassernetz verwendet. Hinsichtlich Mischbarkeit vom Brunnenwasser mit dem Netzwasser wurde eine Mischbarkeitsberechnung auf Basis chemischer Wasseranalysen veranlasst, damit nachteilige Auswirkungen (Kalkausfall, erhöhte Korrosivität, etc.) von vorneherein ausgeschlossen werden können. Zur Registrierung der Nachspeisemengen ist für jeden WKL ein Wasserzähler vorgesehen. Die Frischwasser-nachspeisung erfolgt automatisch, jeweils in den Ausgleichsbehälter. Pro Badegast werden entsprechend ÖNORM M 6215 bzw. entsprechend Bäderhygieneverordnung mindestens 30 l/d nachgespeist. Für die Erwärmung des Beckenwassers werden Platten-wärmetauscher vorgesehen, die über die Heizungsanlage versorgt werden. Die Temperaturregelung erfolgt automatisch.


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Maßnahmen für die Energieeffizienz der Badewassertechnik:

 

  • Sämtliche Elektroantriebe der Umwälz-, Spülwasser- und Attraktionspumpen und Gebläse werden
  • mit Frequenzumformern und in Energieeffizienzklasse IE4 ausgeführt.
  • Hochwertige Regeltechnik für Förderstrom- und chemische Badewasserwerte in Verbindung mitdetaillierter Prozessvisualisierung.
  • Umwälzbetrieb mit abgesenktem Wasserspiegel und reduziertem Förderstrom im Ganzjahresbecken, Freizeitbecken und Panoramabecken außerhalb der Badebetriebszeiten.
  • Umwälzbetrieb mit reduziertem Förderstrom bei den restlichen Becken im Hallenbad außerhalb
  • der Badebetriebszeiten.
  • Hydraulisch optimale Auslegung der Systeme zur Reduktion von Druckverlusten.
  • Unterflur Rollladenabdeckungen bei den Außenbecken des Hallenbades.
  • Gemeinsames Spülwasserbecken für das Hallen- und das Freibad, dabei wird dem in das Spülwasserbecken auszuschleusenden Wasser der Haupt- Becken jeweils in einem Plattenwärmetauscher die Wärme entzogen und das Nachspeiseweiser in die Ausgleichsbecken der WKLs vorgewärmt (Nutzung der Wärme von Ausschleusewasser).
  • Nutzung der Abwärme der kältetechnischen Anlagen zur Vorheizung der Becken im Hallenbad.
  • Nutzung des Durchlaufwassers des Quell- und Tauchbeckens (WKL 4) zur Nachspeisung in den Spülwasserbehälter bzw. in die Ausgleichbecken.

Anlagenvisualisierung:

Sämtliche Wasseraufbereitungsanlagen werden mit einer Anlagenvisualisierung ausgestattet, welche zum Bedienen und Beobachten der Betriebsabläufe, zur Prozessdatenerfassung und Protokol-lierung dient.

 

Abgabesysteme:

Heizung:

Fußbodenheizung, Heizkörper, Unter-flurkonvektoren, in Behinderten WCs zusätzliche elektrische Heizkörper

 

Kühlung:

Kühlung über Lüftung, Fußboden-kühlung, mittels Wandgeräte und Deckengeräte

 

Lüftung:

zentrale Lüftungsanlagen für verschiedene Nutzungsbereiche, diverse Kleinventilatoren für Sonderräume

 

Sanitär:

Hochwertige Einrichtungsgegenstände zentrale Warmwasserbereitung für Bädertechnik, Küche, sowie Nassgruppen; nasse Hydrantenanlage; Anschlüsse für Grünflächen-bewässerung auf den Dächern, sowie im EG Ladehof – die restlichen Außenbereiche werden über die Außenanlagen über den Brunnen versorgt; Hebeanlagen für Gegenstände in den UGs Fettabscheider und Hebeanlage für Küchenabwässer

 

 

Herausforderungen im Projekt:

Neben einem sehr straffen Budget wurde das komplexe Projekt neben dem Betrieb des bestehenden Hallen- und Freibades in einem sehr sportlichem Zeitplan von Juli 2024 bis August 2026 in 3 Bauphasen umgesetzt.

Der Betrieb des Freibads bzw. der Badearena Bestand mussten mit entsprechende Provisorien während der Bauführung gewährleistet werden.


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Energie- und Telekommunikation

Die verbauten sicherheitstechnischen Anlagen wurden entweder gemäß OIB Richtlinie mit einem direkten Anschluss von der Niederspannungs-hauptverteilung ausgeführt, oder die sicherheitstechnischen Anlagen wurden mittels einer unterbrechungsfreien Spannungsversorgung (USV) ausgeführt.


Haupt- Unterverteilung

Die Stromversorgung der Badearena Neu erfolgte von der neu errichteten Trafostation. Für die Badearena Neu gibt es zwei Niederspannungs-hauptverteilungen (NSHV). Eine NSHV in der Nähe der Eingangshalle, die zweite in der Nähe der Technikräume/Restaurant.

 

Unterverteilungen
Abgehend vom Niederspannungs-hauptverteiler, wurden alle Elektrounterverteiler über Lasttren-nschalter bzw. Leistungsschalter und Energiekabel versorgt. In den einzelnen Bereichen und Ebenen wurden Stromkreisverteiler an geeigneter Stelle installiert. In diesen Unterverteilern wurden die Fehlerstrom-, Leitungs-schutzeinrichtungen sowie sämtliche Steuerkomponenten (Stromstoßrelais, Zeitschaltuhren, BUS Komponenten, Dimmaktoren, Sonnenschutzsteuerung, etc.) für die einzelnen Stromkreise eingebaut. Entsprechende Platzreserve in allen Verteilern für zukünftige Nachbauten wurden vorgesehen.

 

 

Elektroinstallationen
Die Niederspannungsinstallation erfolgte nach den gesetzlichen Vorgaben, dem Stand der Technik, den gültigen Normen und Vorschriften sowie den Anforderungen der jeweiligen Nutzung. Für die Steuerung folgender Elektrokomponenten wurde ein KNX-Bussystem eingeplant:
- Beleuchtung Badearena,                          Nebenräume, Außenanlagen, etc.
- Außenbeleuchtung
- Werbeschilder
- Elektrischer Sonnenschutz

 

Beleuchtung
Für die Beleuchtung der einzelnen Räume wurden serienmäßige, energieeffiziente Beleuchtungskörper (LED Technologie) vorgesehen. Diese Leuchten wurden mit elektronischen Vorschaltgeräten bzw. mit DALI Vorschaltgeräten in Bereichen mit dimmbaren Leuchten ausgeführt. Effektbeleuchtungen in den Saunakammern bzw. in den Schwimmbecken wurden durch den jeweiligen Lieferanten (Sauna- bzw. Schwimmbeckenlieferanten) geliefert und errichtet.

 

E-Ladestellen für E-Autos
Für die Stellplätze im Bereich der Anlieferung wurde eine E-Autoladestelle mit 11kW Ladeleistung vorgesehen. Für weitere öffentliche Ladestationen wurde die Vorbereitung mittels Leerverrohrung ab der Ortsnetztrafostation berücksichtigt

E-Ladestellen für mobile Schwimmbadlifte
In folgenden Bereichen wurden E-Ladestellen für mobile Schwimmbadlifte vorgesehen:
- EG – Badehalle Sport: unter Bademeisterstiege
- 1.OG – Freizeithalle: unter Rutschenstiege
- 2.OG – Außensauna: Lager

 

PV-Anlage
Zur Nutzung der Sonnenenergie wurden folgende Dächer mit PV-Anlagen bestückt:
- Hauptdach Restaurant
- Hauptdach Freizeitbecken
- Lüftungszentrale über Eingangshalle (Montage PV-Anlage mit Stahlkonstruktion über Lüftungsanlagen)

Die derzeit eingeplante PV-Anlage hat eine gesamt Anlagenleistung von rund 180kWp.
- PV Anlage 01 (Dach Restaurant): 35 kWp
- PV Anlage 02 (Dach Freizeitbecken): 55 kWp
- PV Anlage 03 (Dach Eingangshalle oder Sauna Dach): 18 kWp

 

Strukturierte Verkabelung (EDV + Telefon + WLAN)
Zur Datenübertragung (Netzwerkanschlüsse, WLAN Accesspoints) innerhalb des Gebäudes und für die Telefonie wurde eine strukturierte Verkabelung eingebaut.

 

LAN Verteiler (IKT Racks)
Im Gebäude gibt es einen zentralen IKT Raum (Sicherheitszentrale). Von diesem Raum aus werden die im Gebäude verstreuten Sub-LAN Verteiler aus mit einer LWL-Anbindung versorgt. Die Anbindung vom Haupt-LAN-Verteiler zu den Unter-LAN-Verteiler erfolgt mit einen Lichtwellenleiter (LWL) in Monomode OS2 Leitungssystem.


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Telekommunikation / Inhouse Mobilfunk
Das Objekt wurde auf Wunsch des Bauherrn mit einer Inhouse-Mobilfunkversorgungsanlage ausgestattet, damit ein Mobilfunkempfang in der Badearena gewährleistet werden kann. Im Objekt wurde zusätzlich zur Inhouse Mobilfunkanlage auch eine FW-Objektfunkanlage (Behördenfunkanlage) ausgeführt.

 

Elektronisches Zutrittskontrollsystem
Entsprechend den Projektvorgaben wurde eine elektrische Zutrittskontrolle mit den unten angeführten Anforderungen ausgeführt:
Vorgesehen wurde eine elektronisches Kassensystem mit vor- und nachschüssiger Zahlung inkl. elektronischer Online Schlösser.
Als Medium für Tagesgäste dient ein Transponderarmband, das über den Empfang mit den jeweiligen Leistungen kodiert werden kann. Alle Aufbuchungen erfolgen über das Medium und werden dem ihm zugeordneten Konto hinterlegt.

 

Videoüberwachungsanlage
Eine Videoüberwachungsanlage wird im Außenbereich die Anlieferung erfassen. Im Innenbereich werden die öffentlichen Bereiche im speziellen alle Schwimmbecken und die Rutschenanlage videoüberwacht. Beim Bademeister und in der Verwaltung werden die Videosignale auf den Überwachungsbildschirmen visualisiert. Die Speicherung der Videosignal erfolgt gemäß den Datenschutzbestimmungen.

 

Beschallungsanlage (ELA)
Für die öffentlichen Bereiche wurde eine elektroakustische Anlage zur Beschallung ausgeführt.
Die ELA Anlage wird für Durchsagen, Musikberieselung und sonstige Arten von Information verwendet. Auf ein eindeutiges und gutes „Wortverständnis“ für Durchsagen in allen öffentlichen Bereichen wurde geachtet.

Brandmeldeanlage
Das gesamte Gebäude wurde gemäß Brandschutzvorgaben mit einer automatischen Brandmeldeanlage im Schutzumfang „Vollschutz“ gemäß EN54 und TRVB S 123 ausgestattet. Die Ausführung der BMA erfolgte als moderne Anlage in Bustechnologie mit Melderschleifenarchitektur.

 

Feuerwehr-Objektfunkanlage (Behördenfunk)
Zur Sicherstellung des Funkverkehrs für die Feuerwehr wurde eine Feuerwehrfunkanlage entsprechend TRVB S 159 hergestellt, welche über die BMA automatisch aktiviert wird. Beim FW-Angriffspunkt wurde ein Steuertableau von der FW-Objektfunkanlage situiert.

 

Sicherheitsbeleuchtung
Es wurde gemäß den geltenden Normen eine Sicherheits-beleuchtungsanlage in 24V Technik mit mehreren Unterzentralen errichtet. 

 

Sonstige sicherheitstechnischen Anlagen
Folgende sicherheitstechnische Anlagen wurden in der Badearena ausgeführt:
- Notrufanlage in den Saunakammern
- Notrufanlage in den Dampfkammern
- Chlorgas-Alarmanlage im                        Chlorgasraum
- Kältemittel-Alarmanlage in der                  Energiezentrale

 

Behindertennotrufanlagen
Pro Behinderten WC wurde eine Behindertennotrufanlage ausgeführt. Für die Notruf-Alarmierung wurde je ein Behinderten-WC eine Alarmierungseinrichtung, bestehend aus Ruftaster, Abstelleinheit (mit Beruhigungslicht), optischer Anzeige vor dem WC, Alarmweiterleitung und eine akustische Meldung an zentraler Stelle (Rezeption, Bademeister) hergestellt.

Fördertechnik

Die vertikale Erschließung der Gebäudegeschosse erfolgte innerhalb des Objektes über zwei triebwerks-raumlose Aufzüge. Der Besucheraufzug erschließt alle Ebenen (UG,EG,1.OG,2.OG) und wurde als behindertengerechter Aufzug ausgeführt. Der Küchenaufzug erschließt die Geschosse EG und 1.OG.