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Fernwärme Heizwerk Nord St. PöltenAbriss des Bestandsgebäudes sowie Neubau des Kesselhauses

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Neubau und strategische Weiterentwicklung

Nach der erfolgreichen Erweiterung des Fernheizwerkes Süd in St. Pölten folgte nun der Neubau einer Kesselhalle sowie eines Verwaltungsgebäudes am Standort Fernheizwerk Nord, bei welchem wir wieder als Generalplaner agieren durften. Im vergangenen Jahrzehnt haben sich die Rahmen-bedingungen für den Betrieb und Ausbau der Fernwärme und der Energieerzeugung (Strom, Wärme, Kälte) in St. Pölten verändert. Daher wurde ein Energiekonzept für den Betrachtungszeitraum bis 2030 erstellt und ausgearbeitet. 

EDV-Schrank
Auftraggeber
Fernwärme St. Pölten GmbH
Leistungen:

Generalplanung
Generalbauaufsicht

Technische Gebäudeausrüstung

Statisch konstruktive Bearbeitung

Brandschutzplanung

Planungs- und Baustellenkoordination lt BauKG
 

Leistungszeitraum

02/2019 - 05/2022

Nutzfläche

ca. 725 m²

Kosten

Bauwerk 8,3 Mio. EUR


Fernwärme Heizwerk Nord St. PöltenAbriss des Bestandsgebäudes sowie Neubau des Kesselhauses

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Basierend auf den Daten der letzten 3,5 Jahre der bestehenden Kessel- und Turbinen-anlagen sowie aktueller Rahmen-bedingungen und geplanter Vorhaben wurden Maßnahmen definiert,  die es nun galt umzusetzen. Eine Modernisierung der Kesseltechnologie, die bessere Nutzung der Abgaswärme und die Erhöhung des Anteils an klimaneutraler Abwärme aus Dürnrohr sparen 13.000 Tonnen CO2 pro Jahr, erhöhen die Versorgungssicherheit und ermöglichen den weiteren Fernwärmeausbau in St. Pölten.
 

Integrierte Planung mit Emissionsfokus

KWI wurde mit den Generalplaner-leistungen sowie der General-bauaufsicht beauftragt. 

Weiters erfolgte die rechtliche Beratung im erforderlichen IPPC-Verfahren. Emissionswerte wurden nach aktuellen BVT-Schlussfolgerungen projektiert und umgesetzt.

 

Termingerechte Umsetzung trotz Pandemie

Trotz eintretender Corona-Pandemie, aber dank Sicherheitskonzept und Maßnahmen auf der Baustelle, konnte das Bauvorhaben kosten- und termingerecht übergeben werden. Die Gebäudehülle wurde mit Fertigteilen in sehr kurzer Bauzeit hergestellt. Zur Verbesserung der Instandhaltung der Kesselanlagen ist ein Hallenkran mit eingebaut worden. 

Zur Verbesserung der Instandhaltung der Kesselanlagen ist ein Hallenkran mit eingebaut worden. Die Planung erfolgte im BIM-Planungsprozess mithilfe eines virtuellen 3D-Gebäudemodells, welches grundsätzliche Entscheidungen bereits in der Vorentwurfs- bzw. Entwurfsphase ermöglichte und somit die Effektivität des Projektes steigerte. Durch die moderne Technik wurde die Energiegewinnung nicht nur effizienter, sondern der CO2-Ausstoß auch erheblich reduziert. Durch die Nutzung eines vorhandenen Objektstandortes erfolgte auch keine weitere Bodenversiegelung.

Zweiflammige Rauchrohrkessel
Neuer Kamin
Speisewasserbehälter